Benedict Wells "Vom Ende der Einsamkeit"

Es ist nach "Becks letzter Sommer" der 4. Roman des jungen Berliner Schriftstellers Benedict Wells und wieder schafft er es, uns mit einer Geschichte zu fesseln, mit der er auf den Spuren eines John Irving unterwegs ist. Wir lernen die drei Geschwister Jules, Liz und Marty kennen, alle drei völlig unterschiedliche Charaktere und schon nach wenigen Seiten erfährt ihr Leben Dramatik: Ihre Eltern sterben, da sind wir in den 80ern. Die Geschwister kommen in ein Internat, werden aber getrennt, fliehen voneinander, treffen und verlieren sich wieder und sind doch immer untrennbar miteinander verbunden - und das ist auch gut so. Wir begleiten die drei auf dem Weg durch ihr Leben, sie verlieben sich, sie bekommen selbst Kinder und: Sie fragen sich, wie wäre das, wenn die Eltern noch da wären. Zentraler Punkt ist immer wieder ein kleiner Ferienort, der Ort, an dem die Eltern damals verunglückt sind. Ein Happy End gibt es nicht, aber, der Titel verspricht es schon, das Herz siegt... und das ganz ohne Kitsch. Eine wunderschöne, leise und weise Geschichte von einem Autor, der grade mal Anfang 30 ist. Erschienen im Verlag Diogenes

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